Kurz erklärt
Was bedeutet Einnahmen-Ausgaben-Rechnung?
Diese vereinfachte Gewinnermittlung erfasst Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben grundsätzlich nach dem Zufluss- und Abflussprinzip.
Österreichische Einordnung
Was gilt in Österreich?
Bei der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung steht grundsätzlich der tatsächliche Geldfluss im Mittelpunkt. Rechnungsdatum und Zahlung können daher in unterschiedliche Zeiträume fallen; daneben bleiben zusätzliche Aufzeichnungen, etwa für Anlagen, erforderlich.
Praktische Umsetzung
Was bedeutet das im Alltag?
Entscheidend ist regelmäßig der Zahlungsfluss, nicht das Rechnungsdatum; Anlageverzeichnis und je nach Betrieb weitere Aufzeichnungen bleiben nötig.
Praxisbeispiel
So sieht das konkret aus
Rechnung im Dezember, Zahlung im Jänner
Eine selbständige Person stellt am 28. Dezember 2026 eine Rechnung über 2.000 € aus. Der Kunde bezahlt am 8. Jänner 2027.
Zeitliche Zuordnung im vereinfachten Beispiel
- Ereignis
- Rechnung ausgestellt
- Datum
- 28.12.2026
- E/A-Zuordnung
- Noch kein Zufluss
- Ereignis
- Zahlung eingegangen
- Datum
- 08.01.2027
- E/A-Zuordnung
- Einnahme 2027
Ergebnis
Im vereinfachten Grundfall wird die Einnahme dem Jahr des tatsächlichen Zahlungseingangs zugeordnet.
Wichtig: Sonderregeln und abweichende Sachverhalte sind gesondert zu prüfen.
Prüfliste
Darauf solltest du achten
- Zufluss und Abfluss dem richtigen Zeitraum zuordnen.
- Belege und Zahlungen lückenlos miteinander verbinden.
- Anlagenverzeichnis und weitere erforderliche Aufzeichnungen ergänzen.
Nachweise
Quellen
Die rechtliche Einordnung dieses Artikels stützt sich auf folgende österreichische Quellen: