Was bedeutet Zusammenfassende Meldung?
Die ZM meldet bestimmte innergemeinschaftliche Lieferungen, Verbringungen und grenzüberschreitende B2B-Dienstleistungen mit Reverse Charge. Sie ist für diese EU-Sachverhalte ein eigener Meldeprozess.
Was gilt in Österreich?
Die Zusammenfassende Meldung ist ein eigener Meldeprozess für bestimmte grenzüberschreitende EU-Umsätze. Sie ersetzt weder die Rechnung noch die Umsatzsteuervoranmeldung und muss mit den dort verwendeten Daten übereinstimmen.
Was bedeutet das im Alltag?
Kontrolliere UID, Leistungszeitraum und Meldedaten vor der Übermittlung; die konkrete Frequenz richtet sich nach den gesetzlichen Voraussetzungen.
Praxisbeispiel
Grenzüberschreitende B2B-Leistung wird abgestimmt
Ein österreichischer Unternehmer erbringt eine dem Reverse-Charge-Verfahren unterliegende B2B-Dienstleistung über 2.000 € an ein Unternehmen in einem anderen EU-Mitgliedstaat.
Datenkette für die Zusammenfassende Meldung
- Bereich
- Rechnung
- Beispiel
- 2.000 €, Reverse-Charge-Hinweis
- Bereich
- Kunden-UID
- Beispiel
- Geprüft und dokumentiert
- Bereich
- Leistungszeitraum
- Beispiel
- Mit Meldedaten abgestimmt
- Bereich
- ZM
- Beispiel
- Sachverhalt im richtigen Meldezeitraum erfasst
Ergebnis: Rechnung, UID-Prüfung und Meldedaten verwenden dieselben abgestimmten Informationen.
Darauf solltest du achten
- Meldepflichtigen EU-Sachverhalt bestimmen.
- UID und Leistungszeitraum vor Übermittlung kontrollieren.
- ZM mit Rechnungen und übrigen Umsatzsteuerdaten abstimmen.
