Kurz erklärt
Was bedeutet UID-Nummer?
Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer wird vom Finanzamt erteilt und ist in den gesetzlich vorgesehenen Rechnungs- und EU-Geschäftsfällen anzugeben. Bei bestimmten Inland-B2B-Rechnungen über 10.000 Euro ist auch die Empfänger-UID relevant.
Österreichische Einordnung
Was gilt in Österreich?
Die UID dient der umsatzsteuerlichen Identifikation von Unternehmen. Ihre Angabe und Prüfung ist insbesondere bei EU-Geschäften sowie in bestimmten Fällen größerer Inland-B2B-Rechnungen relevant.
Praktische Umsetzung
Was bedeutet das im Alltag?
Prüfe UID-Daten bei EU-Geschäften und speichere das Ergebnis der Bestätigung als Nachweis ab.
Praxisbeispiel
So sieht das konkret aus
Empfänger-UID bei einer größeren Inland-B2B-Rechnung
Eine österreichische Unternehmerin stellt einem anderen österreichischen Unternehmen eine Rechnung über 12.000 € netto zuzüglich 20 Prozent Umsatzsteuer.
UID-Prüfung im Beispiel
- Angabe
- Gesamtbetrag
- Umsetzung
- 14.400 €
- Angabe
- Eigene UID
- Umsetzung
- Auf der Rechnung angegeben
- Angabe
- Empfänger-UID
- Umsetzung
- Wegen des Betrags im Beispiel ebenfalls angegeben
Ergebnis
Die UID-Daten werden nicht erst nachträglich gesucht, sondern vor dem Versand geprüft und auf der Rechnung vollständig erfasst.
Prüfliste
Darauf solltest du achten
- Eigene UID in den gesetzlich vorgesehenen Fällen angeben.
- UID des Geschäftspartners bei EU-Umsätzen qualifiziert prüfen.
- Empfänger-UID bei bestimmten Inland-B2B-Rechnungen über 10.000 Euro berücksichtigen.
Nachweise
Quellen
Die rechtliche Einordnung dieses Artikels stützt sich auf folgende österreichische Quellen: