Einlage

Eine Einlage bringt Geld oder Wirtschaftsgüter aus dem privaten Bereich in den Betrieb. Sie ist nicht einfach ein betrieblicher Umsatz.

Quellenstand

Österreichisches Recht

Quellen geprüft am 26. Juli 2026

Redaktionell verantwortlich: Stefan Ploskov

Allgemeine Information, keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung.

Was bedeutet Einlage?

Eine Einlage bringt Geld oder Wirtschaftsgüter aus dem privaten Bereich in den Betrieb. Sie ist nicht einfach ein betrieblicher Umsatz.

Was gilt in Österreich?

Einlagen verändern das betriebliche Vermögen, sind aber keine Einnahmen aus einer betrieblichen Leistung. Die getrennte Erfassung verhindert, dass private Zuführungen irrtümlich als Umsatz oder Erlös ausgewertet werden.

Was bedeutet das im Alltag?

Kennzeichne private Zuführungen getrennt von Kundeneinnahmen, damit Gewinn und Liquidität nicht vermischt werden.

Praxisbeispiel

Privates Geld wird auf das Geschäftskonto überwiesen

Eine Unternehmerin überweist 2.000 € von ihrem Privatkonto auf das betriebliche Konto, um kurzfristig Liquidität bereitzustellen.

Auswirkung der Einlage

Position
Bankbestand Betrieb
Veränderung
+2.000 €
Position
Betriebseinnahmen
Veränderung
0 €
Position
Einlage
Veränderung
2.000 €

Ergebnis: Die Liquidität steigt, aber die private Zuführung wird nicht als Erlös aus einer betrieblichen Leistung behandelt.

Darauf solltest du achten

  • Private Herkunft der Mittel oder Wirtschaftsgüter kennzeichnen.
  • Einlage getrennt von Kundeneinnahmen erfassen.
  • Bei Wirtschaftsgütern Wertansatz und betriebliche Verwendung dokumentieren.

Quellen

Verwandte Wiki-Artikel

Wissen anwenden – mit Contaro.

Rechnungen, Belege und offene Posten an einem Ort. Für Selbstständige in Österreich.

Hinweis: Dieser Artikel vermittelt allgemeine Informationen zu österreichischem Recht und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Unternehmensberatung. Im Einzelfall sind die konkreten Umstände maßgeblich.