Kurz erklärt
Was bedeutet Einlage?
Eine Einlage bringt Geld oder Wirtschaftsgüter aus dem privaten Bereich in den Betrieb. Sie ist nicht einfach ein betrieblicher Umsatz.
Österreichische Einordnung
Was gilt in Österreich?
Einlagen verändern das betriebliche Vermögen, sind aber keine Einnahmen aus einer betrieblichen Leistung. Die getrennte Erfassung verhindert, dass private Zuführungen irrtümlich als Umsatz oder Erlös ausgewertet werden.
Praktische Umsetzung
Was bedeutet das im Alltag?
Kennzeichne private Zuführungen getrennt von Kundeneinnahmen, damit Gewinn und Liquidität nicht vermischt werden.
Praxisbeispiel
So sieht das konkret aus
Privates Geld wird auf das Geschäftskonto überwiesen
Eine Unternehmerin überweist 2.000 € von ihrem Privatkonto auf das betriebliche Konto, um kurzfristig Liquidität bereitzustellen.
Auswirkung der Einlage
- Position
- Bankbestand Betrieb
- Veränderung
- +2.000 €
- Position
- Betriebseinnahmen
- Veränderung
- 0 €
- Position
- Einlage
- Veränderung
- 2.000 €
Ergebnis
Die Liquidität steigt, aber die private Zuführung wird nicht als Erlös aus einer betrieblichen Leistung behandelt.
Prüfliste
Darauf solltest du achten
- Private Herkunft der Mittel oder Wirtschaftsgüter kennzeichnen.
- Einlage getrennt von Kundeneinnahmen erfassen.
- Bei Wirtschaftsgütern Wertansatz und betriebliche Verwendung dokumentieren.
Nachweise
Quellen
Die rechtliche Einordnung dieses Artikels stützt sich auf folgende österreichische Quellen: