Kurz erklärt
Was bedeutet Zahlungserinnerung?
Eine Zahlungserinnerung ist ein Praxisinstrument vor oder neben einer Mahnung; sie ist kein gesetzliches Pflichtfeld einer Rechnung und kein eigener Rechnungstyp.
Österreichische Einordnung
Was gilt in Österreich?
Die Zahlungserinnerung ist eine sachliche Kontaktstufe im Mahnwesen, aber kein gesetzlich definierter Dokumenttyp. Entscheidend bleiben die vereinbarte Fälligkeit und die tatsächliche offene Forderung.
Praktische Umsetzung
Was bedeutet das im Alltag?
Nenne Rechnungsnummer, offenen Betrag, vereinbartes Zahlungsziel und eine klare, sachliche Zahlungsaufforderung.
Praxisbeispiel
So sieht das konkret aus
Eine sachliche Erinnerung nennt alle Zuordnungsdaten
Die Rechnung RG-2026-041 über 1.200 € war am 30. Juni 2026 fällig und ist am 3. Juli noch offen.
Inhalt der Zahlungserinnerung
- Angabe
- Rechnungsnummer
- Beispiel
- RG-2026-041
- Angabe
- Offener Betrag
- Beispiel
- 1.200 €
- Angabe
- Fälligkeit
- Beispiel
- 30.06.2026
- Angabe
- Aufforderung
- Beispiel
- Klare Bitte um Zahlung oder Rückmeldung
Ergebnis
Der Kunde kann die offene Forderung sofort zuordnen; Versand und Reaktion werden dokumentiert.
Prüfliste
Darauf solltest du achten
- Rechnungsnummer und offenen Betrag angeben.
- Vereinbartes Zahlungsziel oder Fälligkeitsdatum nennen.
- Kommunikation und Reaktion des Kunden dokumentieren.
Nachweise
Quellen
Die rechtliche Einordnung dieses Artikels stützt sich auf folgende österreichische Quellen: