Buchhaltung

Mahnung & Verzugszinsen

Eine Mahnung ist ein Praxisinstrument zur Einforderung einer offenen Zahlung. Bei vom Schuldner zu verantwortender Verzögerung unternehmensbezogener Geldforderungen beträgt der gesetzliche Zinssatz 9,2 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz.

Artikelstatus

Österreichisches Recht

Geprüft am 26. Juli 2026

Allgemeine Information, keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung.

Kurz erklärt

Was bedeutet Mahnung & Verzugszinsen?

Eine Mahnung ist ein Praxisinstrument zur Einforderung einer offenen Zahlung. Bei vom Schuldner zu verantwortender Verzögerung unternehmensbezogener Geldforderungen beträgt der gesetzliche Zinssatz 9,2 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz.

Österreichische Einordnung

Was gilt in Österreich?

Mahnungen strukturieren die Einbringung offener Forderungen. Für Verzugszinsen im Unternehmergeschäft sind Fälligkeit, Verantwortlichkeit des Schuldners und der jeweils maßgebliche Basiszinssatz entscheidend.

Praktische Umsetzung

Was bedeutet das im Alltag?

Dokumentiere Rechnungsdatum, Zahlungsziel und Kommunikation; der konkrete Basiszinssatz wird halbjährlich bestimmt.

Prüfliste

Darauf solltest du achten

  • Fälligkeit und offenen Betrag vor Versand prüfen.
  • Rechnung, Zahlungsziel und bisherige Kommunikation dokumentieren.
  • Verzugszinssatz nicht als dauerhaft fixen Gesamtwert hinterlegen.

Nachweise

Quellen

Die rechtliche Einordnung dieses Artikels stützt sich auf folgende österreichische Quellen:

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Hinweis: Dieser Artikel vermittelt allgemeine Informationen zu österreichischem Recht und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Unternehmensberatung. Im Einzelfall sind die konkreten Umstände maßgeblich.