Kurz erklärt
Was bedeutet Doppelte Buchhaltung?
Die doppelte Buchhaltung ist die in der Praxis übliche kontenbezogene Erfassung jedes Geschäftsvorfalls. Rechtlich müssen die Bücher die Geschäftsvorfälle nachvollziehbar darstellen.
Österreichische Einordnung
Was gilt in Österreich?
Die doppelte Buchhaltung bildet Geschäftsvorfälle systematisch auf Konten ab und mündet in einen Jahresabschluss. Rechtlich entscheidend sind Vollständigkeit, Nachvollziehbarkeit und die richtige zeitliche sowie sachliche Zuordnung.
Praktische Umsetzung
Was bedeutet das im Alltag?
Konten, Belegbezug und nachvollziehbare Summenbildung sind wichtiger als eine bestimmte Software oder ein bestimmtes Layout.
Praxisbeispiel
So sieht das konkret aus
Eine Ausgangsrechnung berührt mehrere Konten
Ein Betrieb stellt eine im Inland mit 20 Prozent steuerpflichtige Leistung über 1.000 € netto in Rechnung.
Vereinfachter Buchungssatz
- Konto
- Forderungen
- Soll
- 1.200 €
- Haben
- —
- Konto
- Erlöse
- Soll
- —
- Haben
- 1.000 €
- Konto
- Umsatzsteuer
- Soll
- —
- Haben
- 200 €
Ergebnis
Soll und Haben betragen jeweils 1.200 €; die Buchung bleibt über die Rechnung nachvollziehbar.
Prüfliste
Darauf solltest du achten
- Geschäftsvorfälle vollständig und zeitnah erfassen.
- Jede Buchung mit einem nachvollziehbaren Beleg verbinden.
- Konten und Salden regelmäßig abstimmen.
Nachweise
Quellen
Die rechtliche Einordnung dieses Artikels stützt sich auf folgende österreichische Quellen: